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**Bertram Götz - artist biography**


Bertram Götz wurde 1967 in Ostberlin geboren und entwickelte in seiner Jugendzeit eine Faszination für den Dadaismus. Im Laufe der Zeit fand er Anschluss an die New-Romantic-Bewegung, er hatte als Jugendlicher den Drang mehr über Kunst, Mode und Fotografie zu erfahren. Obwohl seine Eltern ihn von seinem Wunsch, Fotograf zu werden, abbrachten, weckte der tägliche Schulweg, der ihn an einem Fotostudio vorbeiführte, seine Neugier und sein Interesse an der Fotografie.


Bertram Götz was born in East Berlin in 1967 and developed a fascination for Dadaism in his youth. Over time he became involved in the New Romantic movement; as a teenager he had the urge to learn more about art, fashion and photography. Although his parents dissuaded him from his desire to become a photographer, his daily walk to school, which took him past a photo studio, aroused his curiosity and interest in photography.


Bevor er seine Militärzeit antrat, arbeitete Götz als Dressman für das Modeinstitut der DDR. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der DDR entschloss er sich, eine neue berufliche Richtung einzuschlagen. Er arbeitete sieben Jahre lang als Friseur, bevor er eine Künstleragentur gründete und sich intensiver mit der Fotografie beschäftigte. Dieser Schritt diente nicht nur der besseren Vermarktung seiner Künstler, sondern ermöglichte ihm auch sich endlich seiner Leidenschaft der Fotografie zu widmen. In dieser Schaffensphase lernte er seine spätere Freundin und Muse Ina Werner kennen. Zusammen mit Werner war er auch als Tanzduo in Deutschland erfolgreich unterwegs. Götz sah in ihr zunehmend die deutsche Antwort auf Pamela Anderson und fotografierte sie in ikonischen Posen, die dem amerikanischen Star nachempfunden waren.


Before he began his military service, Götz worked as a dressman for the GDR fashion institute. After the fall of the Berlin Wall and the end of the GDR, he decided to take a new career direction. He worked as a hairdresser for seven years before founding an artist agency and becoming more intensively involved in photography. This step not only served to better market his artists, but also enabled him to finally devote himself to his passion for photography. During this creative phase he met his future friend and muse Ina Werner. Together with Werner he was also successful as a dance duo in Germany. Götz increasingly saw her as the German answer to Pamela Anderson and photographed her in iconic poses modeled on the American star.


Inspiriert von den renommierten Fotografen Stephen Wayda und Tony Ward, veröffentlichte Götz 1997 ein Picturebook und einen Kalender bei Springer & Lardon. Bei einem Shooting in Hamburg filmte Bertram Götz den amerikanischen Fotografen Tony Ward. Der bisher unveröffentlichte Film: "20 Minuten mit Tony Ward", wird im Rahmen einer Werksausstellung 2026" gezeigt. Bis zum Ende ihrer Karriere war er der Leibfotograf von Ina Werner. 2003 schloss er eine journalistische Ausbildung erfolgreich ab und seit 2004 sind seine Pressefotos in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften zu finden. Als Autodidakt begann er mit einer analogen Kamera und drei Studioblitzen. Sein Streben nach Perfektion führte ihn später zu Dozenten, die ihn in der Studiofotografie ausbildeten. Um seine Fähigkeiten weiter zu vertiefen, richtete er sich ein eigenes Porträtstudio ein und entwickelte ein Konzept, das ihm eine staatliche Förderung seiner künstlerischen Arbeit ermöglichte.


Inspired by the renowned photographers Stephen Wayda and Tony Ward, Götz published a picture book and a calendar with Springer & Lardon in 1997.
Bertram Götz filmed the American photographer Tony Ward during a shoot in Hamburg. The previously unreleased film: "20 Minutes with Tony Ward" will be shown as part of a factory exhibition in 2026. He was Ina Werner's personal photographer until the end of her career. In 2003 he successfully completed his journalism training and since 2004 his press photos can be found in numerous newspapers and magazines. As a self-taught artist, he started with an analog camera and three studio flashes. His pursuit of perfection later led him to lecturers who trained him in studio photography. In order to further deepen his skills, he set up his own portrait studio and developed a concept that enabled him to receive state funding for his artistic work.


Sein erster Workshop für junge Schauspieler, der sich auf die Darstellung der sieben Emotionen konzentrierte, wurde von der VG Bild-Kunst gefördert. Die beeindruckenden Ergebnisse dieses Workshops wurden über zwei Jahre in der Neuen Bühne Friedrichshain ausgestellt und einige Bilder sind dort noch immer zu sehen. Die Arbeit an Schwarz-Weiß-Aufnahmen empfand Götz jedoch zunehmend als trist, weshalb er sich der Modefotografie zuwandte. Mit seinem Talent, Mode zu inszenieren, und seinem Blick für Harmonie, Schönheit und Perfektion, die auch durch seine Arbeit als Friseur & Model geprägt wurden, veröffentlichte er mehrere Fotostrecken. Die bekannteste unter ihnen, „All Ways Blonde“, war nicht nur in einer Ausstellung zu sehen, sondern wurde auch durch eine Bühnenshow ergänzt, für die eigens Musik komponiert und eine Choreografie entwickelt wurde.


His first workshop for young actors, which focused on portraying the seven emotions, was funded by VG Bild-Kunst. The impressive results of this workshop were exhibited at the Neue Bühne Friedrichshain for over two years and some of the images can still be seen there. However, Götz found working on black and white photographs increasingly dreary, which is why he turned to fashion photography. With his talent for staging fashion and his eye for harmony, beauty and perfection, which was also shaped by his work as a hairdresser and model, he published several photo series. The most famous of them, “All Ways Blonde”, was not only shown in an exhibition, but was also complemented by a stage show, for which music was specially composed and choreography was developed.


Eine seiner Fotografien inspirierte den Maler und Bildhauer Peter Lindenberg zu einem Kohleporträt mit dem Titel „Schönheit und Erschrecken“, das für die Ausstellung „Rien ne va plus...!?“ auf eine riesige Leinwand gemalt wurde. Götz' größte Leidenschaft wird immer die Peoplephotographie bleiben, insbesondere die Darstellung von Frauen. Obwohl seine Arbeiten auch erotische Elemente enthalten, sind sie niemals billig oder obszön. Götz' Bilder zeichnen sich durch ihre Plastizität aus und er überlässt beim Licht nichts dem Zufall. Seine Obsession für das perfekte Licht führte dazu, dass er jeden erdenklichen Lichtformer besitzt und deren Wirkungsweise genau kennt und steuern kann. Seine Erfahrungen aus dem Workshop für Schauspieler lässt er in all seine Arbeit mit einfließen.


One of his photographs inspired the painter and sculptor Peter Lindenberg to create a charcoal portrait entitled "Beauty and Frightening", which was painted on a huge canvas for the exhibition "Rien ne va plus...!?" Götz's greatest passion will always be people photography, especially the portrayal of women. Although his works also contain erotic elements, they are never cheap or obscene. Götz's pictures are characterized by their plasticity and he leaves nothing to chance when it comes to light. His obsession for the perfect light led to him owning every light modifier imaginable and knowing exactly how they work and being able to control them. He incorporates his experiences from the workshop for actors into all of his work.


Bei der Retusche seiner Bilder verzichtet Götz konsequent auf den Einsatz von Presets oder KI. Er führt die Retusche von Hand durch, um die Natürlichkeit der abgebildeten Personen zu bewahren. Für die Zukunft plant er, neue Techniken zu entwickeln, um seinen Bildern einen unverwechselbaren Touch zu geben. Er sagt von sich selbst, dass er sich immer noch in der Selbstfindung befindet – und das jeden Tag.


When retouching his images, Götz consistently avoids using presets or AI. He carries out the retouching by hand in order to preserve the naturalness of the people depicted. In the future, he plans to develop new techniques to give his images a distinctive touch. He says of himself that he is still discovering himself - every day.


 
 
 
 
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